Historical Drama about Hilde and Roland in English

[deut­sche Fas­sung des Posts sie­he un­ten]

Love in the Age of Hitler: A Courtship in Letters, 1938-​1940

An his­to­ri­cal dra­ma by K. Scott Bak­er, An­d­rew Stuart Ber­ger­son, and De­bo­rah Par­ker.

The let­ters of Hil­de and Ro­land lend them­sel­ves to ad­ap­ta­ti­on as an his­to­ri­cal dra­ma for many re­a­sons. The­re is dra­ma in their self-​presentation as let­ter wri­ters, in the chal­len­ges they face at buil­ding their re­la­ti­ons­hip, and in their strugg­les to come to terms with both the Nazi re­gime and its in­crea­sin­gly ge­no­ci­dal war for li­ving space’. Ad­ap­t­ing the­se let­ters to the thea­ter in trans­la­ti­on al­lows us to bring the T&S pro­ject to an English-​speaking au­di­en­ce for the first time.

Schau­spiel Pro­be, Kan­sas City, MO, USA, Mai 2017

In Fall 2016, the in­ter­na­tio­nal T&S team iden­ti­fied the most dra­ma­tic” let­ters from the ye­ars 1938 to 1940—the pe­ri­od of Hil­de and Roland’s courtship. In the Win­ter of 2016-​17, an Ame­ri­can team trans­la­ted a selec­tion of let­ters (in who­le or in part) and draf­ted a two-​act reader’s thea­ter” sty­le play from them. Bea­te Pet­ti­grew di­rec­ted the play with a cast of stu­dents from John­son Coun­ty Com­mu­ni­ty Col­le­ge in Over­land Park, KS. The play pre­mie­red on 20 May 2017 at the Di­as­to­le Scholar’s Cen­ter on UMKC cam­pus. (A se­cond free, pu­blic per­for­man­ce of the play will take pla­ce June 4 at 2 PM in Grant Re­ci­tal Hall on UMKC Cam­pus.)

At its pre­mier, the play was per­for­med in the con­text of a work­shop Wri­ting Your­self into His­to­ry.” The work­shop brought scho­lars, stu­dents, and Kan­sas City re­si­dents to the Di­as­to­le Scholar’s Cen­ter in or­der to view the play and re­spond to it.  The par­ti­ci­pants were in­vi­ted to watch a se­ries of short, di­gi­tal lec­tures that framed the play for non-​specialists. Af­ter at­ten­ding each act, the work­shop par­ti­ci­pants were in­vi­ted to dis­cuss the play in groups with dis­cus­sion lea­ders. At the end of the work­shop, in­di­vi­dual par­ti­ci­pants were in­ter­view­ed about their re­s­pon­ses to Hil­de & Roland’s li­ves; their let­ters; and the play; and they were also promp­ted to re­la­te Hil­de & Roland’s his­to­ry to their or their family’s ex­pe­ri­en­ces and to ex­plo­re the mea­nings that this past might hold for our pre­sent.

A di­gi­tal re­cord of this play and work­shop is avail­able on T&S’s YouTube chan­nel in­clu­ding:

1. The in­tro­duc­to­ry lec­tures (play­list: Wri­ting Your­self into His­to­ry).

2. A fil­med ver­si­on of the pre­mier per­for­man­ce (on the same play­list: fort­h­co­m­ing).

3. A do­cu­men­ta­ry film fo­cu­sing on the re­cep­ti­on of the play by the au­di­en­ce in both group dis­cus­sions and in­di­vi­dual re­s­pon­ses (on the same play­list: fort­h­co­m­ing).

The Hu­ma­nities Con­sor­ti­um of UMKC is spon­so­ring this pro­gram with co­ope­ra­ti­on of the UMKC de­part­ments of Ger­man, His­to­ry, and Thea­t­re; the UMKC School of Gra­dua­te Stu­dies; the High School/​College DualCredit Part­nership; John­son Coun­ty Com­mu­ni­ty Col­le­ge; the Lee’s Sum­mit School District; the Mid­west Cen­ter for Ho­lo­caust Edu­ca­ti­on; the Shepherd’s Cen­ter KC Cen­tral; and the Mis­sou­ri Hu­ma­nities Coun­cil with the sup­port from the Na­tio­nal En­dow­ment for the Hu­ma­nities.


Ein his­to­ri­sches Thea­ter­stück über Hil­de und Ro­land in eng­li­scher Spra­che

Love in the Age of Hit­ler: A Courtship in Let­ters, 1938-​​1940

Ge­schrie­ben von K. Scott Bak­er, An­d­rew Stuart Ber­ger­son und De­bo­rah Par­ker

Die Ge­schich­te von Ro­land und Hil­de als eng­lisch­spra­chi­ges Thea­ter­stück auf die Büh­ne zu brin­gen, macht es erst­mals mög­li­ch ei­nem fremd­spra­chi­gen Pu­bli­kum das T&S-Projekt an­schau­li­ch zu prä­sen­tie­ren. Die Brie­fe bie­ten in meh­re­rer Hin­sicht Stoff für ein viel­schich­ti­ges Stück:  Ei­ner­seits Hil­des und Ro­lands Selbst­prä­sen­ta­ti­on als Brief­schrei­ber und an­de­rer­seits die Her­aus­for­de­rung ei­ner sich lang­sam ent­wi­ckeln­den Lie­bes­be­zie­hung vor dem Hin­ter­grund ei­nes na­tio­nal­so­zia­lis­ti­schen Re­gimes, das zu­neh­mend völ­ker­mör­de­ri­sche Po­li­tik be­treibt.

Im Herbst ver­gan­ge­nen Jah­res hat das T&S-Team mit der Er­ar­bei­tung des Thea­ter­stü­ckes be­gon­nen: Aus ei­ner Aus­wahl von Brie­fen zwi­schen 1938 bis 1940, die voll­stän­dig oder teil­wei­se über­setzt wur­den, ent­stand ein Stück aus zwei Ak­ten. Bea­te Pet­ti­grew, Pro­fes­so­rin am John­son Coun­ty Com­mu­ni­ty Col­le­ge in Over­land Park, über­nahm die In­sze­nie­rung des Stü­ckes, das sie mit ih­ren Schau­spiel­stu­den­ten be­setz­te.

Am 20. Mai 2017 war es so­weit: Love in the Age of Hit­ler” fei­er­te Pre­mie­re. Ein­ge­bet­tet in den Work­shop Wri­ting Your­self into His­to­ry”, konn­ten die jun­gen und äl­te­ren Teil­neh­mer nicht nur das Stück an­schau­en, son­dern an­schlie­ßend in ge­führ­ten Dis­kus­si­ons­grup­pen ihre Ge­dan­ken und Mei­nun­gen aus­tau­schen. In ab­schlie­ßen­den Ein­zel­in­ter­views, wur­den die Re­zi­pi­en­te noch­mals ge­zielt nach ih­rer Mei­nung über Hil­de und Ro­land, das Stück so­wie per­sön­li­chen Par­al­len und mög­li­chen Ge­gen­warts­be­zü­gen be­fragt.

Eine di­gi­ta­le Do­ku­men­ta­ti­on des Stü­ckes, als auch des Work­shops ist auf dem YouTube Ka­nal von T&S zu fin­den:

  1. Ein­füh­ren­de Er­läu­te­run­gen (play­list: Wri­ting Your­self into His­to­ry).
  2. Auf­zeich­nung des Thea­ter­stücks (in Ar­beit)
  3. Eine Do­ku­men­ta­ti­on des Work­shops (in Ar­beit)

Aufgrund von Nacharbeiten leider Pause

Auf­grund von Ar­beits­über­las­tung wird der­zeit nicht re­gel­mäs­sig 75 Jah­re nach Ver­sen­den ei­nes Brie­fes ge­b­loggt. Wir ma­chen bis zum Jah­res­en­de 2016 Nach­ho­lar­bei­ten, um das lü­cken­haft ge­b­logg­te Jahr 1941 ab­schlie­ßen zu kön­nen.

06. Dezember 1941

[411206-​1-​1]

[Sa­lo­ni­ki] Sonn­abend, den 6. Dez[ember]. 1941.

Herz­al­ler­liebs­tes Schät­ze­l­ein! Ge­lieb­tes Weib!

Es ist doch schon Sonn­tag­mor­gen, da ich Dir schrei­be, Ge­lieb­te. Ganz froh und mun­ter bin ich heu­te, ganz froh, so froh — wie ich es nur sein kann, wenn ich Dich in mei­nem Her­zen weiß, seit Du mein bist, Her­ze­l­ein! Du!!! Du!!!!! Ich war doch so müde ges­tern. Und es war so trau­li­ch bei uns ges­tern abend. Ich habe mich ein bis­sel lang ge­legt, wie ein al­ter Vati, K. hat ge­schrie­ben, H. hat ge­flickt – und Dein Man­ner­li hat vor sich hin­ge­träumt – und hat es dann ver­schla­fen. Wei­ter­le­sen!

04. Dezember 1941

[411204-​2-​1]

Don­ners­tag, am 4. De­zem­ber 1941.

Her­zens­schät­ze­l­ein! Mein liebst­er [Ro­land]! Ge­lieb­ter Du!!

Die lie­be Son­ne möch­te schei­nen, sie gibt sich die größ­te Mühe durch­zu­drin­gen, durch die di­cken Schnee­wol­ken – ver­ge­bens. Es bleibt bei ei­nem Ver­su­ch nur. Na, ich will ja heu­te so­wie­so nicht drau­ßen her­um­spa­zie­ren, ich sit­ze warm! Doch die lie­be Mut­sch ist vor­hin, ½ 2oo [Uhr] wie­der nach Chem­nitz zum Arzt. Sie hat sich gut, warm an­ge­zo­gen. Und vom Bahn­hof bis zum Hau­se des Dr. V. ist es nur eine Vier­tel­stun­de. Wei­ter­le­sen!

04. Dezember 1941

[411204-​1-​1]

[Sa­lo­ni­ki] Don­ners­tag, den 4. Dez[ember]. 1941

Her­ze­l­ein! Ge­lieb­te! Mein lie­bes, teu­res Weib!

O Schät­ze­l­ein! Ganz lieb bist Du heu­te wie­der zu mir ge­kom­men! Hast mir so­viel fFreu­de ge­bracht! Ge­lieb­te! Hast im­mer so lieb und treu mein ge­dacht – so treu! Her­ze­l­ein! Von Dir kommt mir die höchs­te Freu­de! Du! Du! kann­st mich am meis­ten und tiefs­ten froh und glück­li­ch ma­chen – mit Dei­ner Lie­be! Oh Du! Ich füh­le Dich an mei­ner Sei­te, ganz froh, und stolz, und glück­li­ch! Füh­le die Wär­me und den Son­nen­schein dei­ner Lie­be – so be­le­bend, krafts­pen­dend! Wei­ter­le­sen!